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Fakten - Wahrnehmungen - Erkenntnisse
Von Ursula K.
Zu meiner Person:
Ich bin 56 Jahre alt. Kindheit und Schulzeit waren unbeeinflusst von schlechtem
Hören. Erst mit etwa 18 Jahren machten sich leichte Hörschwierigkeiten
(häufiges Nachfragen) bemerkbar und die Hörprobleme entwickelten sich über
die folgenden Jahrzehnte hinweg immer deutlicher und massiver. Vor der OP war
ich ca. 20 Jahre beidseitig mit Hörgeräten versorgt, zuletzt mit so genannten
Power-Hörgeräten, mit denen ich aber kaum noch Hörfähigkeit erreichen
konnte. Im Nachhinein frage ich mich, wie ich mit meinem verbleibenden
Restgehör mein Leben noch bewältigen konnte (Berufstätigkeit usw.). Hier nun
auszugsweise mein CI-Tagebuch:
30.09.07
Seit einigen Tagen habe ich die Genehmigung der Krankenkasse und auch einen Termin von der Uniklinik für die CI-Operation. Am 04.12.08 ist Aufnahmetag. Dann wird nach einer erneuten Hörprüfung entschieden, ob es das linke oder rechte Ohr sein wird. Einerseits freue ich mich darauf, dass endlich etwas passiert, andererseits kenne ich von allen Seiten, nach allen Fragen nur Positives rund ums CI. Das macht mich etwas misstrauisch, ob ich wirklich einschätzen kann was mich erwartet. Wie viel besser und einfacher ich hören werde. Wie ich hören werde, wie lange es dauert, welche Schwierigkeiten ich haben werde. Vielleicht höre ich besser aber, es gibt sehr unangenehme Begleiterscheinungen? Fragen über Fragen - egal - ich habe mich nach langen, intensiven Überlegungen dafür entschieden. Ich bin mir sicher, ich werde mindestens genauso "gut" hören wie bisher. Das war für mich der entscheidende Punkt. Es konnte mit meiner Hörfähigkeit nicht mehr so weiter gehen wie bisher - es gab für mich und für alle um mich herum zu viele Probleme. - In meinem Alltag bin ich derzeit ziemlich aktiv hier und ums Haus herum. Ich habe das Gefühl, dass ich vor der OP noch möglichst viel erledigen sollte, um dann sehr viel Zeit für mich zu haben. Außerdem gehe ich seit Wochen sehr regelmäßig zum Joggen um Kreislauf und Psyche für die OP aufzubauen!
06.10.07
Der Countdown läuft! Ich fühle mich derzeit recht gut, da ich auch weiß, dass ich meinem ruinierten Gehör und all den Schwierigkeiten, die damit verbunden sind, etwas "entgegensetze". Ich kämpfe sozusagen für ein besseres Hören. Aber ich denke, dass einige Tage vor der OP schon noch das große Flattern kommt. Schließlich könnte ja auch einiges schief gehen. Und ob das dann gleich so gut funktioniert ist ja auch nicht gesichert.
29.11.07
Es ist mir klar, dass ich am Dienstag nicht zu einer Blinddarmoperation ins
Krankenhaus gehe. Es ist mein Kopf, in dem gebohrt wird! Trotzdem fühle ich
mich relativ gelassen. Die OP wird nicht zum absoluten Mittelpunkt meiner
Gedanken. Der Alltag meiner Großfamilie und das normale Leben um mich herum
geht weiter und vorwärts. Es ist immer wieder ein gutes Gefühl den Schritt zu
tun, der an meiner doch so hilflosen Hörsituation etwas verändern wird! Es ist
mir auch lieber, ich selbst liege auf dem OP-Tisch als einer aus meiner engen
Familie.
Ich nehme aber auch wahr, dass es mir im Gegensatz zu sonstigen Zeiten sehr gut
gelingt, Probleme anderer von mir weg zuschieben und mir bewusst zu machen, dass
ich jetzt mich selbst und mein Wohlbefinden in den Mittelpunkt stellen muss. Ich
nehme auch wahr, dass sich meine 3 Männer schon etwas um mich sorgen und mir in
verschiedener Weise sehr viel liebevolle Unterstätzung zukommen lassen.
01.12.07
Schnell noch möglichst viel für Weihnachten vorbereiten, einkaufen, dekorieren usw. Joggen fällt aus wegen Trödelei. Am Abend in die Basketballhalle, ein interessantes Oberligaspiel anschauen, Bekannte treffen, Ablenken!
04.12.07, 20.00 Uhr
Mein Mann hat mich nun heute morgen hierher in die Uniklinik Würzburg
gefahren und es tut mir gut wie freundlich und zuvorkommend ich hier aufgenommen
werde. Es wurde noch einmal ein Gleichgewichtstest und ein Promontorialtest
gemacht. Es bleibt dabei: operiert wird das linke Ohr. Dr. Müller bevorzugt ein
Keramikimplantat, das etwas größer ist als jenes aus Titan und einen etwas
größeren Schnitt zu Folge hat. Auch über die möglichen Risiken wurde ich
noch einmal aufgeklärt und musste natürlich aus juristischen Gründen
unterschreiben. Aber dies ist bei jeder OP ein üblicher Vorgang, macht noch
einmal etwas nachdenklich - aber natürlich habe ich unterschrieben.
Von meinen Schwiegertöchtern habe ich noch einmal eine ganz liebe SMS erhalten.
Das hat aufgebaut. Ein wunderschönes Buch, das mir meine Enkelkinder mit ihrer
lieben Mama sehr einfühlsam und originell gestaltet haben, liegt auf meinem
Nachtkästchen und gibt mir Kraft. Es ist 22.00 Uhr, ich dusche noch, nehme
meine Schlaftablette und hoffe, dass morgen alles gut geht. Immer und immer
wieder gehen meine Gedanken zu all meinen Lieben und wie gut es tut, dass sie
mir alle beistehen. OP-Kittel und Strümpfe für morgen liegen auch schon hier.
Die OP rückt immer näher.
05.12.07, 5:45 Uhr
Ich bin gewaschen, habe OP-Strümpfe und weißen Krankenhauskittel an. Geschlafen habe ich traumlos und tief. Es ist mir schon ein wenig seltsam zumute. Gleich wird Schwester Edith kommen mit der "Sorglostablette". Um 6.30 Uhr soll ich im OP sein. Ich denke intensiv an die Menschen, die mir am nächsten stehen und weiß dass ich einen Schutzengel habe. Habe ich Angst? Bin ich aufgeregt? Ich stelle fest, dass ich zu Dr. Müller wirkliches Vertrauen habe und freue mich aufs Aufwachen hier im Zimmer, wenn alles vorbei ist. Ich hoffe, ich kann dann gleich aufstehen. Tilman (5 Jahre) hat mir im Buch einen Hut gemalt, unter den man sich setzen kann, wenn man sich fürchtet! Paul (6 ½) hat mir einen Flugsaurier gemalt, der mich hinbringt wohin ich möchte! Mit diesen Gedanken und der Glückspille lasse ich mich in den OP fahren!
05.12.07, 20.25 Uhr
Kaum zu glauben, aber es geht mir sehr gut! Es ist mir allerdings immer mal
wieder schwindlig bzw. es wird mir ein wenig übel, wenn ich mich bewege. Aber
insgesamt bin ich fit. Natürlich habe ich auch Schmerzen wie z.B. Verspannungen
im Halsmuskel und viele Geräusche im Kopf, ob Tinnitus oder was auch immer! Dr.
Müller war in der Aufwachstation kurz bei mir und hat mir gesagt, dass alles
sehr gut gelaufen ist. Die OP hat ca. 2 Stunden gedauert.
Schön war es dann als mein Mann und mein Sohn aus München hier standen, das
war ca. um 13.30 Uhr. Ich war ziemlich aufgekratzt, bin alleine aufgestanden und
dann mit den beiden auf dem Flur spazieren gegangen. Als ich dann alleine war,
las ich die aktuelle Tageszeitung. Zwischen drinnen musste ich mich immer wieder
mal hinlegen und ich fühle mich noch sehr müde
06.12.07
Nikolaustag! Der 1. Tag nach der OP. Ich bin vollkommen mobil. Frühmorgens gehe ich vom 6. Stock alleine ins Erdgeschoß und besorge mir eine Tageszeitung. Etwas Schwindel, pochendes Ohr, viele Ohrgeräusche, leichte Kopfschmerzen. Gegen 17.00 Uhr schaut Prof. Dr. Müller nach dem Rechten bei mir. Im Gaumenbereich spüre ich eine leichte Gefühllosigkeit. Das kommt vom Geschmacksnerv, der verlegt werden musste. Das wird sich aber alles wieder normalisieren, kann aber etwas dauern. (Tatsächlich hat es dann etwa 1 Jahr gedauert.)
Soweit bis hierher die Auszüge aus meinem OP-Tagebuch und ich denke dass meine Gedanken und Gefühle vor der OP hoffentlich damit authentisch zum Ausdruck gekommen sind.
Am 13. Dezember konnte ich dann nach Hause gehen.
Die 5 Wochen zwischen OP und Anpassung des CI kamen mir sehr, sehr lange vor. Ich konnte nur auf dem nicht operierten Ohr hören bzw. habe fast nichts gehört, hatte bis nach Sylvester mit deutlichem Schwindel zu kämpfen. Weihnachten mit der Fami-lie und Silvester mit guten Bekannten waren vom Hören her sehr frustrierend. Den Schwindel versuchte ich mit vielen strammen Spaziergängen zu bekämpfen. Nach einem zweistündigen Nachtspaziergang an Silvester hatte ich am Neujahrsmorgen das Gefühl einer starken Verbesserung des schwindeligen Zustands.
Ich denke, ich sollte an dieser Stelle etwas zum Entscheidungsprozess sagen,
der sich immerhin 3 - 4 Jahre hinzog und dann doch zu einem vorbehaltlosen Ja
geführt hat:
Immer dachte ich, irgendwie schaffe ich es noch mit dem minimalen Restgehör
mein Leben zu leben auch wenn ich in vielen Situationen wirklich gelitten habe.
Welche/r stark Schwerhörige/r kennt nicht
Natürlich war es mir wichtig, Erfahrungen anderer Betroffener in meine
Überlegungen mit einbeziehen. Ständig suchte ich nach Informationen. An dieser
Stelle möchte ich ganz herzlich danken:
Als mir klar wurde, dass man eine solch aufwendige OP nicht machen würde,
wenn sie nicht wirklich eine deutliche Verbesserung bringen würde und ich mir
sicher war, dass ich auch nach der OP in keinem Fall schlechter hören würde
als mit den beiden inzwischen völlig unzureichenden Powerhörgeräten, habe ich
mich dazu entschlossen .
Maßgeblich entscheidend war für mich auch die überzeugende Persönlichkeit
Prof. Dr. Joachim Müllers und natürlich auch sein hervorragender Ruf als
Operateur.
Nachdem die OP nun medizinisch erfolgreich abgeschlossen war, folgte der nächste spannende Schritt:
Die 1. Anpassung des Implantates durch Herrn Möltner von der CI-Abteilung der UNI-Klinik Würzburg am 08.01.08 um 9.00 Uhr: (hier wieder die Tagebuchauszüge)
Am Abend Mannschaftssitzung in der Tennishalle. Die Halle war ziemlich leer,
also relativ wenig Störschall. Verstehen nicht schlechter als mit den zwei
alten Hörgeräten. Ab und an verstand ich plötzlich einen Satz von einer
Mannschaftskollegin, die direkt neben meinem CI-Ohr saß, ohne sie anzusehen..
Zu Hause probierte ich das Telefonieren aus, allerdings nur mit meinem Sohn. Mit
Induktion sehr laut, aber möglich. Ohne Zuschaltung der Induktion sehr, sehr
leise, aber mit viel Anstrengung möglich. Pianomusik hört sich nicht schlecht
an. Fernsehen mit Mundbild ok, Reportagen ohne Mundbild sehr schwierig: viel
Nachhall und Eindruck monotonen Sprechens. Viele Stimmen kommen mir sehr tief
vor.
10.01.2008, 2 Tage später
Um 10.00 Uhr passte Herr Möltner erneut die einzelnen Kanäle an eine
angenehme Lautstärke an.
Auf das CI wurden drei Programme programmiert:
Dann anschließend Hörtest:
.1. Zahlen - 100 %
2. Einsilber - unglaubliche 75 %
3. Sätze - 98,2 %
Der Einsilbertest wird normalerweise erst nach 3 Monaten nach der 1. Anpassung
gemacht. Also ein supergutes Ergebnis.
Tagebucheintrag am 20.01.08
Nie mehr will ich es missen, das CI. Ich komme hervorragend zurecht. Es hört sich alles noch ein wenig fremd an. Beim Fernsehen muss ich die Lautstärke wesentlich erhöhen, am Fine-Tuner und auch am TV. Beim Telefonieren funktioniert es noch am besten mit Induktion. Musik hören geht recht gut, und ich habe den Eindruck ich habe mit HG manches falsch gehört. Aber ob das stimmt, wage ich nicht felsenfest zu behaupten. Wer sagt mir, dass ich jetzt nichts falsches höre? Nicht optimal sind Zischlaute wie z, st, sch, s in den Wörtern , erscheinen mir überbetont. Es scheint mir auch phasenweise, dass das blecherne Hörgefühl etwas in den Hintergrund tritt, d.h. dass ich mich an den Klang gewöhne. Der so lange stillgelegte Hörnerv summt beständig, aber es ist nicht sehr störend.
Den ersten Kinofilm konnte ich leider nur zur Hälfte ansehen bzw. verstehen,
da ich keine Ersatzbattereien dabei hatte. Die Batterien des CI werden innerhalb
kürzester Zeit leer, nachdem der 1. Piepston dies angekündigt hat. Die 2.
Hälfte des Films ist also als Stummfilm an mir vorbeigegangen. Seitdem habe ich
in jeder Handtasche, Sporttasche und im Portemonnaie usw. immer Ersatzbatterien
dabei!
Im Kino verstehe ich sehr viele Sätze vollkommen (auch synchronisierte Filme),
dann wieder auch mal relativ wenig. Es liegt wohl an der Deutlichkeit, der
Schnelligkeit der Aussprache und manchmal auch an den Begleitgeräuschen wie die
gut die Verständlichkeit ist.
Mit meinem Sennhäuser-Funkkopfhörer, den ich schon seit vielen Jahren mit
meinen Hörgeräten benutzte, kann ich beim Fernsehen mit dem CI nahezu alles
verstehen, auch ohne Mundbild! (CI ist mit einem mitgelieferten Aufsatz
kompatibel). Ohne diesen Kopfhörer wird's schwieriger aber ich verstehe
trotzdem wesentlich mehr als vorher.
Viel Spaß macht es inzwischen wieder Musik zu hören. Problemlos ist der I-Pod
meines Sohnes ans CI anzuschließen. Mit dem I-Pod kann ich Musik am besten
genießen.
18.02.2008, weiterer Anpasstermin
Heute morgen war ich noch mal in der Uniklinik zum Neueinstellen und Hörtest in der Uniklinik. Die Ergebnisse des Tests:
Zahlen 100 %, Sätze 100 %, Einsilber verschiedene Schwierigkeitsgrade: 75, 80 und 85 %
Ab sofort ist alles viel lauter eingestellt und die hohen Töne (=Zischlaute)
sind etwas zurückgenommen
Der Audiologe hat versucht, den Klang etwas "runder" zu machen. Er hat
mir auch empfohlen am Tag etwa zwei Stunden das Hörgerät wegzulassen, um
direkter mit dem CI zu lernen. Allerdings soll ich nichts zusätzliches üben,
sondern möglichst viele, verschiedene Alltagssituationen auf mich einwirken
lassen. Trotzdem habe ich zusätzlich gerne ein wenig mit Hörbüchern
"trainiert".
Fazit:
Heute ist nun über 1 Jahr vergangen und ich bin mit meinem "neuen
Ohr" immer wieder sehr glücklich und ich würde es auch am liebsten über
Nacht angelegt lassen (ist leider unbequem und für die Technik sicherlich nicht
gut). Trotzdem muss ich auch sagen, dass es nicht in jeder Situation optimal
ist.
Leider lassen sich nun mal die guten Ergebnisse unter Laborbedingungen nicht
ganz in den Alltag übertragen. Es ist mir aber auch bewusst, dass ich noch ein
Jahr vor mir habe, in dem sich noch einiges bessern kann.
Mein Leben hat sich jedenfalls nahezu um 100 % gebessert:
Eine Bekannte aus früheren Jahren, die mich über 20 Jahre lang als extrem
schwer-hörig erlebt hatte, erzählte mir in diesen Tagen , was ich für einen
glücklichen Eindruck auf sie gemacht habe, als sie mich in den Faschingstagen
2008, etwa 6 Wochen nach der 1. CI-Anpassung getroffen hat und ich ihr von der
OP und meinen neuen Hörerfahrungen erzählt habe.
Diese Aussage gilt auch heute noch und ich bin davon überzeugt, dass es für
mich die einzig richtige Entscheidung war. Ich bin sehr, sehr dankbar für mein
gutes Hören mit dem "neuen Ohr". Ich hatte sehr viel Glück, dass
sich alles so positiv entwickelt hat. Vielleicht hat es auch ein wenig dazu
beigetragen, dass ich meine Hörgeräte von der ersten bis zur letzten Minute
meines Tages trug, dass ich immer wieder versucht habe, zu hören, in jeder
Situation - auch wenn ich schon völlig kaputt und strapaziert war. Ich habe
mich nicht zurückgezogen, habe versucht jede Situation durchzustehen. Manchmal
denke ich, meine Nervenzellen wurden während der langen Zeit der
Schwerhörigkeit durch diese ständige Anstrengung so gut trainiert, dass sie
nach der OP einfach "auf dem Sprung" zum Hören waren!
Ich habe für mich erkennen können, dass es nicht hoffungslos ist schwerhörig
zu sein , man muss nicht verzweifeln und glauben , dass man mit dem
fortschreitenden Verlust der Hörfähigkeit keine Kommunikationsmöglichkeit
mehr haben wird. Allein das Wissen darum mit der CI-Implantation irgendwann an
der immer weniger werdenden Hörfähigkeit etwas verändern zu können, hat mir
über Jahre hinweg geholfen, diese zu ertragen und nicht ganz zu verzweifeln -
trotzdem konnte ich die Entscheidung nicht locker aus dem Handgelenk treffen und
ich denke eine solche Entscheidung braucht einfach Zeit um zu reifen.
31.03.2009
Ursula K.
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Stand: 12.07.2009